25
JUN
2017

Kai Whittaker zu Besuch an der Carl-Netter-Realschule Bühl

Der Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker hat sich Zeit genommen für die Klassen 10a und 10b der Carl-Netter-Realschule in Bühl. Die Schülerinnen und Schülern waren erst vor kurzem von ihrer Abschlussfahrt aus Berlin zurückgekehrt. In Berlin war ein Treffen mit dem Abgeordneten leider nicht möglich gewesen, weshalb es sich der CDU-Politiker nicht nehmen ließ, die Schüler in Bühl zu besuchen.

Dass eine Sitzungswoche im Bundestag sehr herausfordernd ist, davon waren die Schüler nach den anschaulichen Schilderungen des jungen Abgeordneten überzeugt. Am Montag bereitet Kai Whittaker mit seinen Mitarbeitern die Sitzungswoche vor. Am Abend trifft er sich mit seinen Kollegen der CDU/CSU-Fraktion Baden-Württemberg, um über wichtige Themen unseres Bundeslandes zu beraten. Am Dienstag diskutiert er als Mitglied des Ausschusses für Arbeit und Soziales mit seinen Kollegen über anstehenden Themen, um die Ergebnisse später mit der „großen“ CDU/CSU-Fraktion im Bundestag abzugleichen. Von Mittwoch bis Freitag werden die Gesetzesanträge im Parlament beraten, evtl. geändert und bis zur Abstimmung nochmals beraten und abgestimmt. Zurück in Baden-Baden am späten Freitagnachmittag geht es weiter mit Terminen innerhalb seines Wahlkreises Rastatt, für den der Abgeordnete 2013 in den Deutschen Bundestag eingezogen ist.

Im Gespräch führte Whittaker den Schülern ihre zukünftige Berufswelt vor Augen, die ohne Digitalisierung nicht mehr möglich sein werde. Um das Land „digital fit zu machen“, hält es der CDU-Politiker für unabdingbar, die Schulen angemessen auszustatten. Die Menschen müssen seiner Meinung nach in der Zukunft dabei unterstützt werden, ein Leben lang zu lernen. Natürlich brauche man für ein schnelles Internet ein Giga-Netz, damit die Kommunikation weltweit gelingen kann.

Wie ist es mit der Sicherheit sei, wollte Schülerin Leonie wissen. Eingriffe in die Strom-, Wasser- oder Lebensmittelversorgung stellen in der Tat große Gefahren dar, so Whittaker. Deshalb sei es eine wichtige Aufgabe des Staates, Hacker-Angriffe abzuwehren und darum gebe es bei der Deutschen Bundeswehr auch eine neue Cyberabteilung, welche bis zu 14.000 Dienstposten umfassen soll.

Schüler Jonas fragte, ob Computer auch den Beruf von Politikern ersetzen könnten. Gesetze wiederzugeben oder zu befolgen, das könne ein Computer, meinte Whittaker. Aber sich mit Menschen auseinandersetzen und Kompromisse aushandeln, wie es in der Politik nötig sei, das könne ein Computer nicht.

Zum Abschluss rief der Abgeordnete die Schüler zu aktivem politischem Engagement auf: „Engagiert euch politisch, es ist euer Leben, über das die Politik entscheidet!“ 

Freitag, 26.05.2017

Text: Petra Santl

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