20
SEP
2017
  • Foto: Petra Santl (CNR-Presse) + Beitrags-Slider: Barbara Waller (CNR-Webmaster )

Leben retten

„Prüfen. Rufen. Drücken!“
Schüler der Carl-Netter-Realschule trainieren Wiederbelebung

„Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ stand am Dienstagmorgen, 18. September für einige Klassen der CNR in Bühl auf dem Stundenplan.
Zum zweiten Mal waren Dr. Stefanie Herrmann, Anästhesistin am Klinikum Mittelbaden und gleichzeitig Ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes des DRK-Kreisverbands Bühl-Achern und ihr „Notfall-Team“ an der Realschule, um mit Schülern Basismaßnahmen der Wiederbelebung zu trainieren.
Ca. 200 Reanimationen finden pro Tag in Deutschland statt, ca. 75 Prozent aller Herzkreislaufstillstände passieren zu Hause. Die Chance zu überleben ist etwa zwei- bis dreimal so hoch, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen wird.
Dass gerade Kinder und Jugendliche schneller Hemmschwellen vor der Ersten Hilfe abbauen können, bewiesen die Realschüler, die an sieben Übungspuppen nicht nur die Herzdruckmassage, sondern auch die Beatmung und den Umgang mit einem AED, einem autonomen externen Defibrillator, trainierten. Fachmännische Anleitung erhielten sie von Jutta Fink, Kreisausbildungsleiterin des Kreisverbands DRK Baden-Baden, von Daniel Hatz, Praxisanleiter der Rettungswache Baden-Baden sowie von fünf Auszubildenden für Notfallsanitäter.
Schnell hatten die Schüler den Ablauf „drauf“: „Prüfen.Rufen.Drücken!“ Prüfen, ob die Person noch atmet, unter 112 den Rettungsdienst rufen und dann entweder 100-mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken oder jeweils abwechselnd 30-mal drücken und 2-mal beatmen und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft.
Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen – Erste Hilfe leisten kann zweimal glücklich machen: den Geretteten und den Retter.

 

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  1. Anonymous Antworten

    realy

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